Die sanfte Therapie für Ihr Pferd
Pferdeosteopathie

Wann ist eine Behandlung sinnvoll?
Es gibt viele Zeichen, die uns unsere Pferde geben, wenn Sie Unbehagen oder sogar Schmerz empfinden.
Grundlage der osteopathischen Behandlung ist der Mobilitätstest, der die Beweglichkeit der Gelenke und des Gewebes feststellt. Der Befund entscheidet, welche Behandlungsmethoden anzuwenden sind. Im einzelnen können dies Manipulations-, Reflex- oder funktionelle Techniken sein. Da es erst einige Zeit nach der Behandlung zur vollen Entfaltung der Selbstheilung kommt, sollte das Pferd Gelegenheit erhalten, sich zwei Tage zu erholen.
Ziel der Therapie ist es, die Mobilität des Körpers zu reaktivieren und eine Harmonisierung innerhalb des Organismus herbeizuführen, um das Pferd auf lange Sicht gesund und leistungsfähig zu halten.
Die osteopathische Behandlung
Die osteopathische Behandlung beinhaltet eine "Überprüfung, ob es sich optimal bewegt". Von Bedeutung ist nicht die Form des Gelenkes oder des Gewebes, sondern vielmehr, wie es sich bewegt und wie es lebt (Qualität der Bewegung).
Während der Behandlung wird dem Organismus keine neue Funktion aufgedrängt, er gibt dem Körper lediglich den notwendigen Impuls, den Heilungsprozess einzuleiten. Das Pferd braucht nach einer Behandlung mindestens 48 Stunden zur " Erholung ", d.h. freie Bewegungsmöglichkeiten auf der Weide oder Paddock, um seine neue Mobilität zu realisieren. Durch die Stimulierung der Selbstkorrektur des Körpers ist es möglich, dass kurzfristig ein Problem an einer anderen Stelle des Körpers auftritt. Eventuell ist es notwendig, das Pferd dann zwei bis drei Wochen nach der ersten Behandlung noch einmal vorzustellen.
"Die Knochen, Muskeln, Sehnen, Ligamente und Organe können Position und Verlauf der Zellen sowie den Lauf der Körperflüssigkeiten stören, genau so wie die Felsblöcke im Flussbett den Lauf des Flusses beeinflussen." - Dr. Still.